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Marientage

 

 

In der Zeit von 15. August bis 15. September liegen die sogenannten Marientage oder auch Frauendreißiger genannt. In diese Zeit fallen einige besondere Frauentage wie zB Maria Himmelfahrt oder Maria Geburt.

 

Es ist die letzte Möglichkeit sich noch mit den benötigten Heilpflanzen für die kalte Jahreszeit einzudecken. Zu dieser Zeit wird den Kräutern eine große Heilwirkung zugeschrieben, bevor sich die Pflanzen ab Mitte September auf den Rückzug in die Erde, zum Schutz vor der kalten Jahreszeit, vorbereiten.

 

 

Diese Zeit hatte bereits für die Germanen eine besondere Bedeutung. Die Kirche hat diesen Brauch ins Christentum übernommen und die Tage der Verehrung von Maria gewidmet

 

 

Am 15. August findet in manchen Regionen die Kräuterweihe statt. Dazu werden 7 oder 9 Kräuter zu Buschen gebunden und wenn sie geweiht wurden, werden die Büschel oft in die sogenannten „Herrgottswinkel“ gehängt oder es wird zum Schutz vom Haus und  deren Bewohnern damit geräuchert. Auch an das Vieh werden manchmal die geweihten Kräuter verfüttert, damit es gesund bleibt.

 

 

Traditionell sammelt man an jedem der Marientage zumindest 1 Heilkraut, sodass man am Ende der Marientage ca. 30 Kräuter beisammen hat.

 

Die gesammelten Kräuter kann man dann auf die verschiedensten Arten konservieren. Man kann sie trocknen oder Mazerate und Tinkturen ansetzen oder Kräutersalz damit herstellen.

 

So kann man sie in der Küche verwenden oder als Hausmittel bei diversen Beschwerden und Erkrankungen einsetzen.

 

Veröffentlichung: 16.8.20

 


Schnitterfest/Lugnasadh

 

Am 1. August war es soweit, wir konnten dass 5. Jahreskreisfest auch Schnitterfest oder Lugnasadh feiern. Leider komme ich erst jetzt dazu einen kleinen Beitrag darüber zu schreiben, aber da wir mitten in der Erntesaison sind, ist es ja noch nicht zu spät.

 

Bei den Kelten wurde das Lichtfest zu Ehren von Lugh dem Hüter des Lichts, dem Sonnengott, gefeiert. Es ist die Zeit der heißen Sommersonne und die Zeit der Ernte von Getreide, Mais und (Feld-)früchten. Einerseits geht es darum, das reife Obst und Gemüse zu ernten, damit es nicht verdirbt und andererseits werden die Vorratskammern wieder aufgefüllt, damit wir für den Herbst und den Winter genug Nahrung zur Verfügung haben.

 

Ein weiterer Grund, warum das Schnitterfest gefeiert wird, liegt darin, dass es symbolisch für die Trennung der geernteten Früchte von der Erde steht, also ein Loslassen und somit auch eine Vorbereitung der Natur auf den Rückzug bedeutet, der schön langsam durch die wieder kürzer werdenden Tage und die nicht mehr ganz so heiße Sommersonne eingeleitet wird.

 

Aktuell ist die Zeit in der wir aus dem Vollen schöpfen können und die Ernte durch einkochen, einlegen, entsaften, trocknen, einfrieren,…. für die kalte Jahreszeit konservieren können.

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer und eine reiche Ernte!

 

Veröffentlichung: 8.8.20


Johanniskraut

 

Heute am 24. Juni, feiern wir den hl. Johannes.

 

Für uns Kräuterhexen ein wichtiges Datum, da traditionell an diesem Tag das Johanniskraut gesammelt werden sollte, da es jetzt am heilkräftigsten ist.

 

Schon Paracelsus hat entdeckt, welche positiven Eigenschaften Johanniskraut bei depressiven Verstimmungen hat.

 

Es wirkt stimmungsaufhellend und nervenstärkend, aber auch entzündungshemmend, wundheilend und schmerzlindernd, daher wird Johanniskrautmazerat, auch Rotöl genannt, oft bei Problemen mit dem Bewegungsapparat, wie zB Ischiasschmerzen, Hexenschuss, Rheuma, Verstauchungen oder Rückenschmerzen als Einreibemittel bzw. Massageöl verwendet, auch bei Muskelverletzungen, Quetschungen, Verbrennung, Sonnenbrand und Blutergüssen kann es gute Dienste leisten.

 

Johanniskraut kann man auch trocknen zB für Tees oder damit eine Tinktur ansetzen. So kann man Menstruationsbeschwerden oder Einschlafstörungen und innere Unruhe damit behandeln.

 

Trotz all dieser positiven Eigenschaften muss man allerdings beachten, dass es auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen kann.

 

Zum Beispiel wirkt Johanniskraut phototoxisch, dh die Haut wird empfindlich auf Sonnenstrahlen. Wenn man Johanniskraut verwendet hat, sollte man die Sonne meiden, da ansonsten Flecken auf der Haut entstehen können, die zwar nicht gesundheitsschädlich sind, aber unschön aussehen und dauerhaft sichtbar bleiben.

Wie immer gilt, wenn du krank bist oder dir unsicher bist, ob und wie du Kräuter verwenden kannst, hole einen ärztlichen Rat ein.

 

Veröffentlichung: 24.6.20


Sommer-Sonnenwende

 

Auch wenn es das Wetter nicht vermuten lässt, heute ist Sommer-Sonnenwende, also offizieller Sommerbeginn. Heute ist der längste Tag des Jahres, die Sonne hat ihren Höchststand erreicht. Ab jetzt werden die Tage wieder kürzer.

 

Leider haben wir bis jetzt noch nicht viele schöne Tage genießen können. Aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben, es ist noch genug Zeit, dass es doch noch ein schöner Sommer werden kann.

 

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Sonnwend ist schon das 4. Jahreskreisfest, wir haben also schon die Hälfte der 8 Jahreskreisfeste erreicht.

 

Für uns Kräuterhexen ist jetzt die ideale Zeit, um Kräuter für die verschiedensten Verwendungen zu sammeln, da die Pflanzen jetzt die meiste Heilkraft besitzen.

 

Typische Sonnenkräuter sind vor allem Johanniskraut, aber auch Beifuß, Kamille, Holunder, Schafgarbe, Königskerze, Mädesüß und noch viele mehr.

 

Sobald es ein paar schöne, trockene Tage hintereinander gegeben hat, werde ich mich aufmachen und ein paar der oben genannten Kräuter sammeln und sie trocknen und Mazerate und Tinkturen ansetzen, damit meine Kräuter-Schatzkammer wieder aufgefüllt ist.

 

Heute Abend werde ich wieder meine Jahreskreiskerze anzünden und beim gemütlichen Kerzenschein ein wenig lesen und mich entspannen, um gut erholt in die neue Arbeitswoche zu starten.

 

Ich wünsche euch einen schönen Sommerbeginn, einen tollen Urlaub und eine gute Zeit.

 

PS: Das nächste Jahreskreisfest steht am 1. August an!

 

Veröffentlichung: 21.6.20

 


Urlaubs- und Ferienprogamm

 

Aus aktuellen Umfragen geht hervor, dass dieses Jahr viele Leute Urlaub zuhause oder in Österreich machen wollen, auch um die heimische Wirtschaft wieder anzukurbeln.

 

Wenn auch du zu denjenigen gehörst, die die regionalen Betriebe unterstützen wollen und du dich über die Vielfalt der heimischen Heil- und Wildkräuter informieren willst oder dir vielleicht schon lange vorgenommen hast, einen DIY Workshop zu den Themen Naturkosmetik, ätherische Öle, Putzmittel oder Geschenke und Hausmittel aus Wildkräutern besuchen zu wollen, dann ist gerade heuer eine gute Gelegenheit, dieses Vorhaben umzusetzen.

 

Ich biete im Sommer viele Workshops und Kräuterwanderungen an.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dich bei einer meiner Veranstaltungen kennen lernen würde und wäre für deine Unterstützung, für mich als Kleinunternehmerin, sehr dankbar.

 

Liebe Grüße und bis bald

Bianca


Ab sofort könnt ihr bei mir "Mädelstage" buchen.

 

Wenn ihr gemeinsam mit euren Müttern, Schwestern, Omas, Tanten, Nichten, Schwägerinnen, Freundinnen, Nachbarinnen, Arbeitskolleginnen,... einen schönen Tag verbringen wollt, dann könnt ihr 2 Veranstaltungen an einem Tag buchen.

 

Ihr könnt nach Herzenslust DIY Workshops und Kräuterwanderungen miteinander kombinieren.

 

Ihr könnt euch gerne in Gruppen, bis zu 6 Personen, anmelden.

 

Wenn ihr Interesse habt, dann kontaktiert mich bitte mittels Mail (office@biancas-naturkosmetik.at) oder

Telefon (0677/634 415 05), dann können wir den Termin vereinbaren und den genauen Ablauf klären.

 

Und als kleinen Bonus gibt es auf die Teilnahmegebühren einen Nachlass von insgesamt € 10,00/Teilnehmerin.

 

Veröffentlichung: 7.6.20


Vatertag

 

Am 14.6.20 ist Vatertag. Wie wäre es mit einer Kräuterwanderung mit deinem Mann, Vater oder Opa?

 

Die Kräuterwanderung ist für alle Interessierten, die gerne wissen wollen, welche heimischen Kräuter bei uns zu finden sind und auf welche Arten man sie verwenden kann. Wir werden einen schönen Spaziergang durch Wald und Wiesen unternehmen und gemeinsam entdecken welche Artenvielfalt wir direkt vor unserer Nase haben und ich werde euch die wichtigsten Kräuter erklären (Erkennungsmerkmale, Verwendungsmöglichkeiten,...).

 

Wir werden unterschiedliche Kräuter wie zB Ehrenpreis, Schafgarbe, Hirtentäschel, Gänseblümchen,... finden und besprechen, wie wir sie in der Naturheilkunde oder auch in der Küche verwenden können.

 

Wir werden ein paar Kräuter sammeln und im Anschluss an die Wanderung einen Kräutertopfen zubereiten, den wir dann gemeinsam mit frischem Brot verkosten.

 

TIPP: Es gibt 2 Vatertags-Specials:

1) Es gibt 10 % Rabatt auf die Teilnahmegebühr für die Tour am 14.6.20

2) Falls du einen Gutschein für einen anderen Termin verschenken möchtest, erhältst du 10 % Rabatt beim Gutscheinkauf (v. 1.6. - 13.6.20).

 

Veröffentlichung: 29.5.20


Endlich ist es soweit, ab Juni können meine DIY Workshops, in Kleingruppen, wieder stattfinden. Wenn du Interesse hast, dann informiere dich über die angebotenen Themen und Termine. Ich würde mich freuen, dich bei einem meiner Workshops begrüßen zu dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 Veröffentlichung: 25.5.20


Lavendel – die Arzneipflanze des Jahres 2020

 

Wer kennt ihn nicht – den typischen Lavendelgeruch. Die einen mögen ihn, die anderen sind davon nicht so angetan, um es mal etwas milde auszudrücken.

 

Früher gehörte ich zur 2. Gruppe, nämlich zu denen, die den Lavendel „nicht riechen“ konnten. Inzwischen ist das ganz anders. Jetzt löst der Lavendelduft bei mir ein warmes, beruhigendes Gefühl aus und er erinnert mich an Sonne, heiße Sommertage und irgendwie bekomme ich ein Urlaubsfeeling.

 

Ich erwische mich oft dabei, dass ich im Garten am Lavendel vorbei gehe und mit den Fingern durch die Staude fahre und dann den Geruch auf den Fingern genieße.

 

Aber nicht nur wir Menschen finden den Duft sehr anziehend, auch die Bienen und Hummeln werden vom Geruch angezogen.

 

Zum Vorteil von uns, finden Mücken und Motten den Geruch des Lavendels nicht so toll und das können wir uns zunutze machen und viel Lavendel im Garten, in der Nähe der Terrasse oder anderen Sitzplätzen anpflanzen um uns die lästigen Blutsauger vom Leib zu halten und wir können den getrockneten Lavendel für Duftsackerl im Kleiderschrank verwenden um einem Mottenbefall vorzubeugen und gleichzeitig auch noch für einen frischen Duft im Schrank zu sorgen. Und auch ein Anti-Mücken-Spray oder -Salbe für den Körper, können wir mit einem Lavendelmazerat oder ätherischem Lavendelöl selber herstellen.

 

Worauf man achten muss, ist das Lavendel nicht gleich Lavendel ist. Der echte Lavendel (Lavandula angustifolia) wirkt beruhigend, entspannend, angstlösend und auch antimikrobiell. Als Tee, Massageöl oder auch in der Duftlampe leistet er uns sehr gute Dienste. Der Speiklavendel (Lavandula latifolia) hingegen ist eher bei Atemwegserkrankungen wie zB Bronchitis oder Schnupfen hilfreich.

 

Lavandin (Lavandula x hybrida) ist eine Mischung aus beiden Lavendelarten und enthält weniger Wirkstoffe und ist daher nicht so hilfreich bei den oben genannten Anwendungen.

 

Und zu guter Letzt ist der Lavendel auch in der Küche verwendbar. Gering dosiert kann er vielfältig eingesetzt werden. Er verleiht Süßspeisen, aber auch zB mediterranen Gerichten eine besondere Note und die Blüten können zur Dekoration für zB Salate oder Gemüsegerichte verwendet werden.

 

Veröffentlichung: 26.5.20


Buntes Speisesalz

 

Ich hab mal ein wenig mit Pflanzen und Salz herum experimentiert und dabei ist dieses wunderschöne bunte Salz entstanden.

Ich finde es sieht super aus und eignet sich sehr gut als Deko oder auch als Geschenk. Das kostet nicht viel, ist gesund und sehr individuell.

 

 

 

 

 

Veröffentlichung: 7.5.20


Walpurgisnacht

 

Heute ist es soweit, das 3. Jahreskreisfest findet statt. In der Nacht von 30. April auf 1. Mai feierten die Kelten den Beginn des Sommerhalbjahres und widmeten diese Zeit der Göttin Beltane, die für Licht, Sonne, Wärme, Feste und Fruchtbarkeit steht. Heute ist dieses Fest als Walpurgisnacht bekannt. Da dieses Fest oft sehr ausschweifend und ekstatisch gefeiert wurde und sich die Frauen teilweise in tranceähnliche Zustände getanzt haben, ging die Kirche davon aus, dass sich die Frauen in der anderen Ebene/Welt, in die sie sich durch die Trance begeben haben, mit dem Teufel verbünden und daher wurde die Walpurgisnacht als Hexensabbat bezeichnet und verboten.

Und nachdem ja Hexen bekanntlich auf dem Besen fliegen, hoffe ich sie kommen unfallfrei durch die Nacht, denn bei uns regnet es und es bläst ein ziemlich kräftiger Wind, daher ist es nicht ganz ungefährlich.

 

Veröffentlichung: 30.4.20


Was gibt es Besseres?

Ein Kräuteraufstrich mit Bärlauch und Knoblauchsrauke, gewürzt mit Bärlauchsalz und dekoriert mit Bärlauchblüten und Blüten von der Knoblauchsrauke und der Gundelrebe und als Energiebooster noch ein bisschen Brennnesselsamen drüber gestreut. Dazu frisches, selbstgebackenes Sauerteigbrot. Und dann das Ganze draußen, auf der Terrasse, bei strahlendem Sonnenschein genießen.

 

 

 

 

Veröffentlichung: 26.4.20


Immer mehr Menschen interessieren sich wieder für die Natur und die heimischen Kräuter und Pflanzen und entdecken welche Kostbarkeiten uns zur Verfügung stehen und wie man sie auf vielfältigste Art und Weise nutzen kann. Wildkräuter können wir kulinarisch genießen, wir können sie als Heilmittel nutzen oder auch für unsere Schönheitspflege sind sie sehr hilfreich.

 

Die Verwendung von Kräutern hat eine sehr lange Tradition und schon vor tausenden von Jahren haben sich Völker der unterschiedlichsten Kulturen die Wirkungen der Pflanzen zunutze gemacht. Auch heute noch nutzen die Heiler und Schamanen der Naturvölker, die Wildkräuter für Rituale, zur Heilung und als Nahrungsmittel.

 

In Österreich gibt es ca. 1.400 essbare Wildpflanzen. Nur eine sehr geringe Anzahl von ca. 30 Wildpflanzen ist giftig. Die in den Kräutern und Wildfrüchten enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzeninhaltsstoffe wie zB Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle oder auch Carotinoide machen sie zu etwas Besonderem.

 

Aus Kulturpflanzen wurden leider vor allem die Bitterstoffe weitestgehend herausgezüchtet, da wir den bitteren Geschmack nicht unbedingt mögen. Aber gerade diese Inhaltsstoffe sorgen für die Anregung der Verdauungsorgane und helfen die für die Verdauung notwendige Magensaftproduktion anzuregen.

 

Auch geht es beim gezüchteten Obst und Gemüse primär um das Aussehen und das Gewicht. Apfelbäume zB werden kurz vor der Ernte extra viel bewässert, damit die Äpfel sich mehr mit Wasser „vollsaugen“ und somit mehr wiegen. Weiters werden Äpfel, die konventionell angebaut werden, ohne einen Schädlingsbefall oder Krankheiten zu haben, von der Blüte bis zur reifen Frucht ca. 30 Mal mit Dünge-, Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel behandelt.

 

Und das in Spanien und Italien auf riesigen Arealen hunderte von Gewächshäusern stehen, die mit Nährstoffmatten ausgelegt sind, auf denen das Obst und Gemüse wächst und das diese Produkte nie richtiges Sonnenlicht „sehen“ und auch mit Unmengen an Pestiziden besprüht werden, ist auch schon lange kein Geheimnis mehr.

 

Am schlimmsten finde ich die Tatsache, dass auf diesen Plantagen Menschen unter extremen, menschenunwürdigen Verhältnissen, wie Sklaven schuften müssen, nur damit wir das ganze Jahr billiges Obst und Gemüse zur Verfügung haben.

 

Auch der Standort und die Bedingungen unter denen die Wildpflanzen wachsen, tragen wesentlich zur Bildung einer höheren Konzentration von wertvollen Inhaltsstoffen bei. Da die wilden Vertreter unserer Gartenkräuter oft mit schwierigen Standortbedingungen zurechtkommen müssen und nicht von einer regelmäßigen Bewässerung und Düngung profitieren können, weisen sie einen um ein Vielfaches höheren Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen wie Mineralstoffe und Vitamine auf. Auch gibt es genügend heimische „Superfoods“ die den gezüchteten und kultivierten Sorten um nichts nachstehen und einer der wichtigsten Vorteile ist, dass durch die Regionalität und die dadurch entfallenden langen Transportwege und durch die Einsparung von Verpackungsmüll die Umweltverschmutzung drastisch gesenkt werden kann.

 

Nicht nur wir profitieren von diesen positiven Eigenschaften auch viele Wildtiere nutzen diese natürlichen Nahrungsquellen und es ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass sie bei verschiedenen Krankheiten und Beschwerden  bewusst Kräuter als Heilmittel nutzen. Auch in der Nutztierhaltung werden die Tiere immer öfter mit Wiesenkräutern versorgt und die Produkte die dann mit den Slogans „Zurück zum Ursprung“, „aus Wiesen- oder Heumilch“ oder dergleichen beworben werden, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

 

Aber nicht nur für unsere Ernährung spielen Wildkräuter eine wichtige Rolle, auch für unsere Gesundheit und zur Unterstützung unseres Immunsystems oder zur Behandlung von Beschwerden und Krankheiten können wir unsere heimischen Heilkräuter verwenden und das, ohne die oft durch Medikamente hervorgerufenen Nebenwirkungen. Man darf sich allerdings nicht täuschen lassen und davon ausgehen, dass es durch die falsche bzw. übermäßige Einnahme von natürlichen, pflanzlichen Hausmitteln zu keinen unerwünschten (Neben-)wirkungen kommen kann. Im Zweifelsfall sollte man sich unbedingt von einem Heilkundigen oder Arzt beraten lassen.

 

Und zu guter Letzt können wir die uns zur Verfügung stehenden Kräuter für unsere Schönheitspflege nutzen und eine Vielzahl von natürlichen Schönheitsmitteln damit herstellen.

 

Es liegt an jedem einzelnen von uns, verantwortungsbewusst mit der Natur umzugehen und es sollte auf jeden Fall in unserem Interesse liegen und es ist unsere Pflicht, den natürlichen Lebensraum zu schützen und zu erhalten, sodass wir noch lange auf die von der Natur zur Verfügung gestellten Kostbarkeiten zurückgreifen können.

Veröffentlichung: 18.4.20


Muttertag

 

Bist du auf der Suche nach einem sinnvollen Geschenk für den Muttertag? Wie wäre es mit einem Gutschein für einen DIY Workshop oder eine Kräuterwanderung?

 

Aufgrund der aktuellen Situation ist es aus heutiger Sicht noch sehr schwer abzuschätzen, wie sich die Lage bis zum Muttertag entwickeln wird. Ob bis dahin die Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben werden und wir mit unseren Liebsten tolle Unternehmungen und schöne Ausflüge genießen können, steht leider noch in den Sternen.

 

Mit einem Gutschein für eine meiner Veranstaltungen bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, da die Beschenkte die Gutscheine einlösen kann, sobald es wieder möglich ist, solche Veranstaltungen durchzuführen.

 

Nach der langen Zeit der Einschränkungen und der Ausgangsbeschränkungen hat sicher jede/jeder umso mehr Freude mit einem Geschenk, bei dem man etwas unternehmen und erleben kann und mit dem man wieder unter die Leute kommt.

 

Falls du Interesse an einem Gutschein oder noch Fragen hast, melde dich bitte unter der Telefonnummer 0677/63441505 oder office@biancas-naturkosmetik.at bei mir, ich stehe dir für Auskünfte jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Veröffentlichung: 14.4.20

 

Update: Von 26.4.20-9.10.20 gibt es 10 % Rabatt auf den Gutscheinkauf!


Die Natur versorgt uns fast das ganze Jahr mit den benötigten Kräutern und Obst und Gemüse.

 

Im Frühjahr finden wir Kräuter die uns bei der Entschlackung und der Stärkung des Immunsystems unterstützen. Zu diesen Kräutern zählen der Bärlauch, der Giersch, die Brennnessel, das Scharbockskraut, die Vogelmiere und noch viele mehr.

 

Im Sommer tanken die Pflanzen die meiste Sonnenenergie und speichern sie. Die bekanntesten Sommer-/Sonnenkräuter sind das Johanniskraut, der Dost, der Quendel, die wilde Möhre, die Schafgarbe, aber genauso die Brennnessel oder die Braunelle. Gerade das Johanniskraut sollten wir um die Zeit der Sommersonnenwende sammeln, traditionell am 24. Juni (hl. Johannes).

 

Weiters feiern wir im Sommer die Marientage von 15. August bis 15. September. Man nennt diese Zeit auch Frauendreißiger. Wenn wir es ganz nach altem Brauch handhaben wollen, dann sammeln wir während dieser Zeitspanne 30 Tage lang, jeden Tag eine Art von Kräutern, sodass wir am Ende 30 verschiedene Kräuter zusammen haben. Die in diesem Zeitraum gesammelten Kräuter, sollen am heilkräftigsten sein und auf ihnen soll auch ein besonderer Segen liegen. In manchen Gegenden werden die Kräuter zu Kräuterbüscheln gebunden, dann werden sie gesegnet und anschließend werden sie in die Herrgottswinkel gehängt oder es wird auch mit ihnen geräuchert.

 

Nach diesen Tagen beginnt die Natur schön langsam sich auf den Herbst vorzubereiten. Nun  ist die Zeit zu der wir aus dem Vollen schöpfen können. So manche Kräuter und Wurzeln wie die Hagebutte oder auch die Nelkwurz können gesammelt werden, aber vor allem die Wildfrüchte wie die Berberitze, der Weißdorn, die Schlehe und auch der Sanddorn sind jetzt reif und können von uns geerntet werden.

 

Alle diese Kostbarkeiten können wir entweder frisch genießen oder aber auch auf verschiedenste Arten konservieren und einlagern, sodass wir auch im Winter auf diese Vorräte zurück greifen können und nicht darauf verzichten müssen.

 

Und im nächsten Jahr können wir uns wieder über die Auferstehung der Natur freuen und uns mit neuem Tatendrang daran machen, die uns von der Natur zur Verfügung gestellten Schätze zu sammeln, zu genießen und Ihre Heilwirkung für unsere Zwecke zu nutzen.

 

Veröffentlichung: 14.4.20


Liebe Kundinnen und Kunden!

 

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest.

 

Genießt die Zeit mit euren Lieben und hoffentlich ist der Osterhase trotz der ganzen Coronakrise sehr fleißig und bringt euch allen schöne Ostergeschenke.

 

Veröffentlichung: 4.4.20


Frühlings Tag- und Nachtgleiche/Frühlingsbeginn

 

Gestern war es wieder soweit, ich konnte meine Jahreskreiskerze für das 2. Fest im Jahr anzünden.

 

Die Frühlings Tag- und Nachtgleiche ist das 1. Sonnenfest im Jahreskreis. Dieses Fest steht für den Frühlings-/Neubeginn und wurde der Göttin Ostara gewidmet.

 

Endlich werden die Tage wieder heller und dauern auch wieder länger. Die Sonnenstrahlen werden wieder intensiver und durch die Sonnenenergie können die Pflanzen schnell wachsen und kräftig werden.

 

Die Bäume und Wildpflanzen treiben aus, bekommen die ersten Knospen und Blüten und auch in den Gärten und auf den Feldern kann mit der Aussaat begonnen werden, damit man im Sommer und Herbst die Früchte ernten kann.

 

Aber nicht nur in der Pflanzenwelt beginnt alles zu sprießen und zu blühen, auch in der Tierwelt stehen alle Zeichen auf Neubeginn und so werden im Frühjahr die meisten Jungtiere geboren.

 

Es ist auch kein Zufall, dass Ostern in dieser Zeit gefeiert wird. Der (Oster-)hase steht für die Fruchtbarkeit und die Ostereier symbolisieren die (Wieder-)geburt.

 

Ich wünsche euch allen, vor allem in dieser Ausnahmesituation, wie wir sie gerade alle miteinander erleben, eine schöne Zeit. Ich würde sagen, wir haben sogar noch Glück im Unglück, dass uns die ganze Coronaviruskrise jetzt erwischt hat, da wir uns an der Schönheit der wiederauferstehenden Natur erfreuen können und uns die wieder länger werdenden Tage mit all ihrer Helligkeit dabei unterstützen nicht depressiv zu werden und wir uns wenigstens für kurze Zeit in der Natur bewegen können und so Kraft und Energie tanken können.

 

Ich wünsche euch alles Gute und bleibt gesund!

 

Veröffentlichung: 22.3.20


Die Brennnessel

 

 Bei meiner Walkingrunde habe ich die ersten jungen Brennnesseln entdeckt.

 

Wenn sie noch so klein sind, dann sind sie, aufgrund des hohen Eisengehalts, teilweise rötlich. In den großen Brennnesselstauden ist auch Eisen enthalten, aber es verteilt sich mehr, daher geht die rötliche Färbung verloren.

 

Brennnesseln sind wichtige Eisen-, Vitamin- und Mineralstofflieferanten und aufgrund ihrer blutreinigenden, entschlackenden, entgiftenden und stoffwechselanregenden Wirkung, eignen sie sich sehr gut für Fasten- und Entschlackungskuren. Man sollte sie so oft wie möglich in den Speiseplan einbauen. Aus Brennnesseln kann man Spinat, Suppe, Pesto, Saft oder Tee zubereiten und man kann sie auch pürieren und in einen Palatschinken- oder Nockerlteig mit einarbeiten.

 

Da sie auch entwässernd wirken, sollte man eine Brennnesselkur nicht länger als 2 Wochen durchführen, da dem Körper ansonsten zu viele Vitamine und Spurenelemente entzogen werden.

Dazu auch noch ein Tipp von mir: Bärlauch wirkt auch entschlackend und entgiftend. Um die Nieren und die Leber bei der Ausscheidung der Giftstoffe zu unterstützen, sollte man zu jedem Bärlauchgericht auch Brennnesseln dazu geben, damit die Ausleitung unterstützt wird.

 

Die Brennnesselsamen, die ab Juli gesammelt werden können, sind eines unserer heimischen Superfoods. Da sie viel Eiweiß, Eisen und Vitamine enthalten, sind sie wichtige Energielieferanten und können hilfreich bei Frühjahrsmüdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten sein.

 

Die Verwendungsmöglichkeiten der Samen sind vielfältig. Man kann sie ins Müsli mischen, in den Smoothie mixen, über den Salat streuen, in den Kräuteraufstrich einrühren, für Suppen verwenden oder auch im Kuchen oder Brot mitbacken. Die Brennnesselsamen schmecken leicht nussig, wenn man will, kann man die Samen kurz in der Pfanne anrösten, dann wird der Geschmack noch intensiver.

 

Die Brennnessel kann aber noch mehr. Die enthaltene Kieselsäure kräftigt die Haare, die Nägel und das Bindegewebe.

 

Ich verwende schon seit einiger Zeit nach der Haarwäsche eine Spülung aus naturtrübem Apfelessig in dem ich für ca. 6 Wochen Brennnesselblätter angesetzt habe. Diese Spülung glättet und kräftigt das Haar.

 

Und last but not least, auch wenn wir das Brennen das die Berührung der Blätter verursacht, als sehr unangenehm empfinden, die Ameisensäure die dafür verantwortlich ist, kann sehr gut bei rheumatischen Beschwerden verwendet werden.

 

Veröffentlichung: 29.2.20


Desinfektionsspray

 

 

Die Grippewelle ist zwar bereits wieder am Abklingen, aber mir als Öffi-Fahrerin fällt trotzdem auf, dass noch viele Leute verschnupft sind oder husten. Ich bin eigentlich nicht sehr empfindlich und muss mir nicht ständig die Hände waschen und ich bin der Meinung, dass der Körper, um ein gutes Immunsystem aufbauen zu können auch gewisse Herausforderungen meistern muss, um „abgehärtet“ zu werden. Es muss also nicht alles steril und keimfrei sein, aber wenn ich mich in der Straßenbahn an den Haltegriffen festhalten muss, dann ekelt es mich ehrlich gesagt schon etwas, man weiß ja nie…..

 

Nachdem man nicht immer gleich die Möglichkeit hat, sich die Hände zu waschen, habe ich mir einen Desinfektionsspray für unterwegs zusammengemixt.

 

Die benötigten Zutaten:

 

ca. 15 ml Weingeist (es geht auch Wodka)

 

ca. 10 ml Aloe Vera Wasser 1:1 (oder destilliertes Wasser)

 

1 Blop Glycerin

 

2 Tropfen ätherisches Teebaumöl

 

3 Tropfen ätherisches Lavendelöl

 

Sprühflasche (30 ml)

 

Alle diese Zutaten in einem Glas gut miteinander vermischen und anschließend in die Sprühflasche einfüllen.

 

Fertig ist der DIY Desinfektionsspray

 

Alkohol alleine würde die Haut zu stark austrocknen, daher unbedingt mit einer anderen Flüssigkeit mischen. Ich habe Aloe Vera Wasser verwendet, da ich es zuhause habe und es für eine Extraportion Pflege sorgt.

 

Das Glycerin ist nicht unbedingt notwendig, aber wenn du welches zuhause hast, dann wirkt es im Spray als Feuchthaltemittel, pflegt also auch die Haut.

 

Teebaumöl ist ja bekannt dafür, als einziges ätherisches Öl Bakterien, Viren und Pilze zu bekämpfen, daher ist es für diesen Spray sehr gut geeignet (Zitrone oder Eukalyptus würden auch gehen). Da ich den Geruch vom Teebaumöl nicht unbedingt mag, hab ich noch Lavendelöl dazu gegeben. Nachdem Lavendelöl auch antimikrobiell wirkt, passt es sehr gut zum Desinfektionsspray und es duftet herrlich.

 

Veröffentlichung: 28.2.20

 


Die phänologischen Jahreszeiten

 

 

Neben den astronomischen und meteorologischen Jahreszeiten gibt es auch noch die phänologischen Jahreszeiten.

 

Die phänologischen Jahreszeiten sind an keine fixen Daten gebunden, sondern ergeben sich aufgrund der Entwicklung der Pflanzen in der Natur.

 

Insgesamt gibt es 10 phänologische Jahreszeiten und jede dieser Jahreszeiten hat bestimmte Zeigerpflanzen. Dh sobald die jeweiligen Pflanzen zu blühen beginnen, die Früchte reif sind oder der Laubabfall beginnt, wird der Beginn einer neuen Jahresphase angezeigt.

 

Die 10 phänologischen Jahreszeiten sind:

 

Vorfrühling: Beginn: Ende Februar/Anfang März; Zeigerpflanzen: Schneeglöckchen, Blüte der Haselnuss

 

Erstfrühling: Beginn: Ende März/Anfang April; Zeigerpflanze: Blüte der Forsythie

 

Vollfrühling: Beginn: Ende April/Anfang Mai; Zeigerpflanzen: Blüte Apfel und Flieder

 

Frühsommer: Beginn: Ende Mai/Anfang Juni; Zeigerpflanzen: Blüte schwarzer Holunder und Weißdorn

 

Hochsommer: Beginn: Ende Juni/Anfang Juli; Zeigerpflanzen: Wegwarte und Kartoffel

 

Spätsommer: Beginn: Anfang/Mitte August; Zeigerpflanzen: Blüte Heidekraut und Felsenbirne

 

Frühherbst: Beginn: Ende August/Anfang September; Zeigerpflanzen: Früchte des schwarzen Holunder, Blüte der Herbstzeitlose

 

Vollherbst: Beginn: Ende September; Zeigerpflanzen: Rosskastanien und Walnüsse; die Laubverfärbung beginnt

 

Spätherbst: Beginn: Mitte Oktober; die Pflanzen verlieren das Laub

 

Winter: Beginn: Anfang November bis Ende Februar

 

Wenn man sich aktuell in der Natur umsieht, kann man feststellen, dass sich die Beginnzeit des Vorfrühlings um mindestens   2 – 3 Wochen nach vorne verschoben hat. Die ersten Schneeglöckchen habe ich bereits Ende Jänner gesehen und die Haselnussstauden stehen schon in Vollblüte (die Allergiker sind schon ziemlich geplagt).

 

Durch die viel zu warmen Winter (gerade heute wurde in den Medien berichtet, dass es in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen, die es seit ca. 250 Jahren gibt, der zweitwärmste Winter war) und auch allgemein immer wärmer werdenden Jahre, sind die Verschiebungen schon recht auffällig.

 

Die Pflanzen beginnen immer früher auszutreiben und zu blühen. Wenn dann die Temperaturen noch einmal frostig werden, kann sich das auf die jungen Triebe und Blüten negativ auswirken.

 

Aber wie so oft gibt es auch positive Seiten. Wenn der Bärlauch, schon jetzt kommt, können wir ihn schon früher im Jahr frisch genießen und zB auch die Herbstfrüchte werden früher reif und manche wie zB die Weintrauben bilden aufgrund der heißen Sommer mehr Fruchtzucker und schmecken daher süßer.

 

Es lässt sich nicht leugnen, dass sich das Klima schon rasant verändert hat und sicher auch noch weiter ändern wird. Ich hoffe nur, wir haben den Zeitpunkt um dagegen etwas zu unternehmen nicht schon übersehen.

 

Es liegt an uns allen, dass wir versuchen müssen, den Schaden den wir in den letzten Jahrzehnten angerichtet haben, zumindest zu stoppen und nach Möglichkeit wieder gut zu machen.

 

Veröffentlichung: 27.2.20

 


 

Grippewelle

 

Wie jedes Jahr, rollt auch jetzt wieder die Grippewelle über Österreich. Derzeit sind wieder sehr viele Menschen an einem grippalen Infekt oder in schlimmeren Fällen an der echten Grippe erkrankt. Auch mich hat es seit Längerem wieder einmal erwischt. Fieber, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, das volle Programm.

 

Aber dank der vielen natürlichen Hausmittelchen wie die getrockneten Kräuter für Tees und Inhalationen, Zitrone, Honig, das natürliche Antibiotikum und auch die ätherischen Öle für einen Schnupfnasen-Rollon, einen Brustbalsam und für den Diffuser im Schlafzimmer, bin ich schon wieder auf dem Weg der Besserung.

 

Veröffentlichung: 6.2.2020


Jahreskreiskerze

 

Heute ist es soweit, ich kann endlich meine selbst gegossene Jahreskreiskerze anzünden.

 

Ich habe die Kerze im Zuge des Aufbaulehrgangs zur dipl. Heilkräuterpädagogin hergestellt, die Idee dazu hatte unsere Trainerin Daniela Dettling.

 

Wir haben Kerzenreste eingeschmolzen und dann die 8 Schichten jeweils in einer anderen Farbe in die mitgebrachten Gläser eingefüllt.

 

8 Schichten sind es, da der keltische Jahreskreis aus 4 Sonnen- und 4 Mondfesten besteht.

 

In meinem heutigen Beitrag geht es um das 1. Fest des Jahreskreises - Lichtmess oder auch Imbolc/Brigid am 1./2. Februar

 

Dieses Fest steht einerseits für Reinigung, das Alte hinter sich lassen, die dunkle Jahreszeit verabschiedet sich schön langsam und andererseits steht es für den Neubeginn, die Natur erwacht langsam wieder aus ihrer Winterruhe und bereitet sich auf das neue Jahr vor.

 

Die erste Schicht meiner Jahreskreiskerze ist sehr hell und steht symbolisch eben genau für die wieder länger werdenden Tage und den Neubeginn.

 

Passend zu diesem Thema haben wir auch noch getrocknete Kräuter in die Kerzen eingearbeitet. Für das 1. Jahreskreisfest eignen sich reinigende Kräuter wie zB Salbei, Wacholder, Weide, Birke, Haselnuss oder Rosmarin. So hat die Kerze 2 Funktionen, erstens spendet sie uns Behaglichkeit durch den angenehmen Kerzenschein und zweitens werden die eingearbeiteten Kräuter verräuchert und sorgen so für die reinigende Wirkung.

 

Die nächsten 7 Schichten stehen für die weiteren Jahreskreisfeste. Diese Feste werde ich dann zu den dazugehörigen Terminen genauer beschreiben.

 

Nur mal schon so viel vorweg, das nächste Jahreskreisfest steht am 21.3. an.

 

Veröffentlichung: 1.2.2020


Workshops

 

"Altbewährte Hausmittel" und "Ätherische Öle für den Alltag"

 

Speziell in der kalten Jahreszeit benötigt unser Immunsystem manchmal etwas Unterstützung. Einerseits können wir Erkältungen vorbeugen und andererseits können wir, wenn uns doch einmal ein Infekt erwischt, unseren Körper mit Hilfe von Kräutern und ätherischen Ölen unterstützen wieder fit zu werden.

 

In meinen Workshops „Altbewährte Hausmittel“ und „Ätherische Öle für den Alltag“ befassen wir uns mit den Heilkräften von Kräutern und ätherischen Ölen und wie wir sie für uns nutzen können.

 

Wenn du Interesse hast, hier die Terminvorschau:

 

Altbewährte Hausmittel: 21.2.; 25.3.; 21.4.; 19.5.; 30.7.; 25.9.; 5.11.; 10.12.

 

Ätherische Öle: 6.2.; 4.3.; 2.4.; 7.5.; 15.7.; 11.8.; 8.9.; 8.10.; 14.11.; 3.12.

 

Veröffentlichung: 24.1.2020


Salbe mit Kastanientinktur

 

Ich habe heute mit meiner Kastanientinktur eine Salbe gegen Krampfadern und müde Beine ausprobiert. Krampfadern betreffen mich ja zum Glück nicht, aber müde oder geschwollene Beine, besonders im Sommer, kennt sicher jeder. Die Kastanie wirkt gefäßstärkend und je nachdem welche ätherischen Öle man verwendet, wirkt die Salbe durchblutungsfördernd, abschwellend, entzündungshemmend, entspannend oder kühlend. Ich bin schon gespannt, ob die Salbe hält was sie verspricht.

 

 

 

 

 Veröffentlichung: 24.1.2020


Altbewährte Hausmittel und Ätherische Öle für den Alltag

 

Das aktuelle Wetter ist etwas chaotisch. In der einen Nacht haben wir Minusgrade und am nächsten Tag ist es grau und trüb, es hat gerade mal 0 Grad, die Autoscheiben sind total vereist und man fragt sich, ob man das Haus wirklich verlassen will/soll. Am nächsten Morgen ist es auch noch ziemlich frisch und man geht voll eingepackt aus dem Haus, aber im Laufe des Tages kommt die Sonne immer mehr raus, sodass man am Nachmittag glaubt, man hat etwas nicht mitbekommen und der Frühling ist schon da. Natürlich ist einem dann die "Winterausrüstung" mit der man aus dem Haus gegangen ist, viel zu warm, man beginnt zu schwitzen, öffnet dann den Mantel/die Jacke oder setzt sich die Haube nicht mehr auf und so kann es dann schnell einmal passieren, dass man sich erkältet.

 

Um in so einem Fall nicht gleich zur "chemischen Keule" greifen zu müssen, kann man versuchen, die eigenen Abwehrkräfte mit der Hilfe von natürlichen Hausmitteln und/oder ätherischen Ölen zu unterstützen bzw. noch besser wäre es, wenn man schon bei Zeiten mit der Stärkung des Immunsystems beginnen würde.

 

Veröffentlichung: 12.1.2020


Mazerate

 

Meine Mazerate und die Kastanientinktur, die ich noch Ende 2019 angesetzt habe, sind endlich fertig. Ich freu mich schon darauf meine Salbenöfen anzuheizen und damit die verschiedensten Salben und Cremerl herzustellen. Das Engelwurzmazerat und das Weihrauchöl kann ich für einen Brustbalsam verwenden und wenn ich noch etwas Beinwellmazerat dazu gebe, lässt sich eine Gelenkssalbe zusammenrühren. Die Kastanientinktur kann ich für eine Salbe gegen Krampfadern und müde/schwere Beine verwenden. Das Ringelblumenmazerat und evtl. auch etwas von dem Weihrauchöl werde ich für Handcremen, Gesichtscremen und auch Wundsalben verwenden und mit dem Vanilleöl werde ich einen Schlaf-gut-Balsam ausprobieren und vielleicht werde ich auch mal einen Ölkuchen damit backen.

 

Meine Hausapotheke und mein Naturkosmetikdepot kann ich somit wieder auffüllen und bin für die nächsten Monate versorgt.

 

Wenn du gerne wissen möchtest, wie man solche Salben und Cremen zusammenrührt, besuche einen meiner Workshops, ich zeige dir gerne wie es gemacht wird.

 

Veröffentlichung: 12.1.2020


Sanddorn

 

Ich habe heute meine getrockneten Sanddornbeeren abgerebelt. Ich hab die Beeren ca. 2 Monate auf den Ästen trocknen lassen, so lassen sich die Beeren leichter abpflücken. Sanddorn enthält viel Vitamin E und Vitamin C, daher werde ich die getrockneten Beeren für Erkältungstees verwenden. Eine Besonderheit ist, dass Sanddorn Vitamin B12 enthält. Somit ist er eine wichtige Vitaminquelle für Vegetarier und Veganer. Aus den frischen Beeren kann man Mus, Marmelade oder Saft herstellen. Sanddornfruchtfleischöl wird aufgrund der vielen wertvollen Inhaltsstoffe gerne eingenommen, entweder pur oder ins Müsli mischen oder unter ein Jogurt rühren, aber auch in der Naturkosmetik für die Hautpflege oder in Sonnenschutzprodukten wird es verwendet.

 

Veröffentlichung: 26.12.2019


Weihrauchöl

 

Weihrauch ist das getrocknete Harz des Weihrauchbaumes.

 

Weihrauch duftet nicht nur herrlich und kann für Räucherungen verwendet werden, er kann auch sehr gut in der Naturheilkunde eingesetzt werden, da er wundheilend, regenerativ, entzündungshemmend und antibakteriell wirkt.

 

Ich habe mir heute ein Weihrauchöl angesetzt.

 

Weihrauch kann in Massageölen bei Verspannungen, Nervenentzündungen, Gelenksproblemen, Rückenschmerzen und Athrose angewendet werden. Da er entkrampfend und beruhigend wirkt, kann eine Inhalation bei grippalen Infekten mit Husten oder bei Asthma hilfreich sein. Mit Weihrauchöl oder ätherischem Weihrauchöl hergestellte Salben können bei Schuppenflechte, Neurodermitis und Muskelentzündungen Linderung verschaffen. Ein paar Tropfen vom Weihrauchöl in einer Gesichtscreme verleihen der Creme einen wunderbaren Duft und die Hautregeneration wird unterstützt.

 

Ich freue mich schon darauf, das Öl in 4 Wochen ausprobieren zu können.

 

Veröffentlichung: 13.12.2019


Kastanientinktur

 

Wieder einmal ein Geschenk von Mutter Natur an uns. Die Tinktur muss ca. 6 Wochen auf der Fensterbank ziehen, dann kann ich daraus eine Salbe od. Gel zur Venenstärkung und gegen Krampfadern und Besenreiser zusammen rühren. Eine tolle Alternative zu konventionellen Salben aus der Apotheke und garantiert ohne Nebenwirkungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlichung: 25.11.19


Vanilleöl

 

Ich habe heute zum 1. Mal Vanilleöl angesetzt. Es duftet gerade überall. Ich freu mich schon drauf, dieses Mazerat in ein paar Wochen für die verschiedensten Produkte zu verwenden. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was ich daraus hergestellt habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlichung: 22.11.2019